Energiemanagement

An dieser Stelle finden Sie Infos zu unserem Energiemanagement, unserer Energiepolitik sowie verschiedene Tipps zum Energiesparen.

Die Energiepolitik der EWN

  • FAQs zu den Themen Energieversorgung und Energiesparen

    Wird das VWG 2 vom BHKW versorgt? Liegt hier eine Eigenversorgung vor? Welche Auswirkungen hätte die Reduzierung der Gasliefermenge oder ein Gaslieferstopp auf das VWG 2?

    Die Beheizung des Verwaltungsgebäudes 2 erfolgt, im Gegensatz zu den restlichen am Standort befindlichen Gebäuden der EWN, über eine eigene Erdgasheizung. Diese Anlage befindet sich im Keller des VWG2 und wird mit Erdgas aus dem öffentlichen Erdgasnetz versorgt.

    Sollte es zu einer Reduzierung der Erdgasliefermenge auf 5 MW (Stufe 2) kommen, so wird das VWG 2 nicht weiter mit Erdgas versorgt und die Beheizung muss eingestellt werden.

    Bei einer Reduzierung der Erdgasliefermenge auf 5 MW können nur noch die EWN-Kernbereiche (siehe Präsentation Stufe 2) versorgt werden.

Tipps zum Energiesparen für Jedermann

1. Sensibilisierung

Wir alle sollten uns über unseren Einfluss auf den Energieverbrauch bewusst werden.

Die Energiekosten sind nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Industriekunden, wie die EWN, stark gestiegen. Neben vermeidbaren Kosten ist gesparte Energie auch gespartes CO2. Wer Energie spart, leistet somit einen ganz persönlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele.

Darüber hinaus hat Energiesparen einen weiteren positiven Nebeneffekt: das eingesparte Geld kann anderweitig eingesetzt werden, beispielsweise zur Realisierung wichtiger Projekte und Maßnahmen oder für die Beschaffung von Arbeitsmitteln.

2. Stoßlüften statt Dauerlüftung

Regelmäßiges Lüften ist wichtig und richtig. Dabei ist das Stoßlüften (vollgeöffnetes Fenster) gegenüber dem Dauerlüften (Fenster auf Kipp) vorzuziehen. Beim Stoßlüften kühlt der Raum im Vergleich zum Dauerlüften weniger stark aus.

3. Richtige Lichtwahl

Achten Sie auf die richtige Lichtauswahl (Lichtfarbe und Intensität) und darauf, beim Verlassen des Arbeitsplatzes das Licht auszuschalten. Eine direkte Arbeitsplatzbeleuchtung ist gegenüber einer indirekten Deckenbeleuchtung zu bevorzugen.

4. Nutzung digitaler Tools

Drucken sollte gut überlegt sein. Benötigt man wirklich Farbe? Kann das Blatt auch doppelseitig bedruckt werden? Oftmals berät man mit Kolleginnen und Kollegen über Probleme auf Papier. Durch die Nutzung verschiedener Tools kann dies auch papierlos erfolgen. Zum Beispiel könenn Dokumentenausschnitte auch live per Chatfunktion im XPhone oder per Videokonferenz besprochen werden.

5. Nutzen Sie den Energiesparmodus

Werden technische Geräte kurzeitig nicht genutzt, sollten diese in den Energiesparmodus versetzt werden. Zum Beispiel kann der Bürorechner beim Verlassen des Büros für Termine oder für die Mittagspause in den Energiesparmodus versetzt werden. Dies kann einfach per Knopfdruck der Energiespartaste auf der Tastatur oder im Windows-Start Menü erfolgen.

6. Herunterfahren/Abschalten beim Verlassen des Arbeitsplatzes

Überprüfen Sie beim Verlassen des Arbeitsplatzes, ob Büro- und Kommunikationstechnik, Geräte, Maschinen sowie Anlagen wirklich ausgeschaltet sind. Zusätzlich empfiehlt es sich, abschaltbare Steckerleisten zu verwenden, da Gerätenetzteile auch im Standbybetrieb Strom verbrauchen (z. B. 0,5W LED Monitor à 8760h à 4,7 kWh/a).

 

7. Energiesparendes Geschirrspülen

Beim täglichen Abwasch der Tee- oder Kaffeetasse werden vor allem Papierhandtücher genutzt. Anstatt des Einweg-Papiertuches kann ein (eigenes) Geschirrhandtuch verwendet werden. Bei der Nutzung der Geschirrspüler sollte auf ein platzsparendes Einräumen und die Einschaltung erst zu Feierabend geachtet werden.

Zum Vergleich: Während beim Spülen für zwölf Maßgedecke – die Standardeinheit für den Vergleich von Spülleistungen – bei einer modernen Maschine im Durchschnitt weniger als 10 Liter Wasser und deutlich weniger als 1 Kilowattstunde Strom verbraucht werden, benötigt man beim Spülen von Hand im Schnitt doppelt so viel Wasser und etwa 40 Prozent mehr Energie. Das liegt daran, dass die Energie größtenteils dazu benötigt wird, das Wasser zu erhitzen.

8. Energieeffizienter Kaffee und Tee kochen

Wird zum Tee- oder Kaffeekochen ein Wasserkocher benutzt, sollte dieser nicht mit übermäßig viel Wasser befüllt werden, um ein zu langes Aufheizen und anschließendes Abkühlen des nicht benötigten Wassers zu verhindern.

 

9. Wahl der richtigen Geschwindigkeit und vorausschauendes Fahren

Bei der täglichen Fahrt zur Arbeit oder auf Dienstreisen sollte auf eine vorausschauende Fahrweise und eine angemessene Geschwindigkeit geachtet werden. Bei höheren Geschwindigkeiten (ab 120 km/h) steigt der Winddruck exponentiell an und damit auch der Kraftstoffverbrauch. So spart beispielsweise ein Auto mit einer mittleren Geschwindigkeit von 100 km/h bei gleicher Streckenlänge rund 15 Prozent Kraftstoff und damit 15 Prozent der Kraftstoffkosten gegenüber einem Auto mit einer mittleren Geschwindigkeit von 120 km/h. Nach Messungen des ADAC steigt der Kraftstoffverbrauch bei einem Mittelklassewagen mit einer Geschwindigkeit von 130 km/h um bis zu 25 Prozent. Hinzukommt, dass ab Tempo 130 km/h eine Teilschuld bei einem Unfall zugesprochen werden kann.

Weitere Tipps zum Energiesparen für zu Hause

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat auf der Seite Energiewechsel.de zahlreiche hilfreiche Tipps zum Energiesparen im Büro und Zuhause zusammengestellt.

 

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